Gute Fahrt in Richtung Zukunft

mio02-2013> Marketing vor Ort

Die Zukunft der Mobilität gehört dem E-Fahrzeug. Gerade in der Stadt kann es seine Stärken in Sachen Sparsamkeit und Energieeffizienz so richtig ausspielen.

Die Zukunft, auch die der Mobilität, beginnt immer im Jetzt. Professor Dr. Gernot spiegelberg zu Gast im Porsche-Zentrum. Nichts Geringeres als die Zukunft der Mobilität stand im Mittelpunkt des Abends, als das Regensburger Porsche-Zentrum am 14. Oktober die Mitglieder des Marketingclubs zu einem Vortrag von Prof. Dr. Gernot Spiegelberg lud.

Umgeben von schnittigen Luxusboliden präsentierte der Siemens-Vordenker und Idealist in edler Atmosphäre Ideen, Entwürfe und mögliche Projekte rund um die vollkommen elektrifizierte Zukunft des Automobils und die Transportbedürfnisse der Menschen von morgen.

Es sind nicht nur die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe, die ein Umdenken in der Energieversorgung und damit der Automobilindustrie erforderlich machen: Der Klimawandel, die zunehmende Urbanisierung der Lebenswelten und ein stetiger demographischer Wandel sind schwerwiegende Faktoren, die die Entwicklung der Branche unweigerlich prägen werden. Unter Berücksichtigung dieser Notwendigkeiten dann noch den Brückenschlag zwischen Wirtschaftlichkeit und den Ansprüchen der Kunden an Komfort und Sicherheit zu meistern, avanciert damit schon jetzt zur zentralen Herausforderung für die Automobilindustrie. Die Antwort? E-Mobilität!

Für Dr. Spiegelberg ist eines klar: Die Zukunft der Mobilität gehört dem Elektrofahrzeug. Die Prämisse, ständige Mobilität mit niedriger Emission und maximaler Sicherheit zu verbinden, kann mit keinem konventionellen Kraftstoff so dauerhaft und nachhaltig erreicht werden; gerade in einem städtischen Umfeld, in dem Kurzstreckenfahrten unter 100 Kilometern den Alltag bestimmen, kann ein E-Fahrzeug seine Stärken in Sachen Sparsamkeit und Energieeffizienz so richtig ausspielen.

Die Vision vom vollständig elektrifizierten Verkehr macht hier allerdings noch keineswegs Halt: Eine vernetzte, automatisierte und vor allem intelligente Mobilität ist die konsequente Fortführung dieser Gedanken, und diese vernetzte Intelligenz bringt notwendigerweise die Reduzierung des Faktors „Mensch“ mit sich. Damit ist jedoch keine Ent-Menschlichung im Sinne düsterer Science Fiction gemeint; im Gegenteil würde ein System, bei dem der Fahrgast nur noch Standort, Reiseziel und -zeitpunkt eingibt und eine computergesteuerte Planung und Chauffierung sich um alles Weitere kümmert, wieder mehr Zeit zur freien Verfügung und damit zum Mensch-sein schaffen. Dass ein solches, völlig auf E-Mobilität setzendes Transportsystem außerdem die Verkehrssicherheit drastisch erhöhen würde, ist dabei ein willkommener Nebeneffekt.

Doch auch abseits solcher verwegen klingenden Pläne sind Projekte wie der E-Highway, bei dem bergabfahrende LKW auf der Autobahn ihre Bremsenergie an ihre berganfahrenden Kollegen weiterleiten, auch heute schon realisierbar. Smart Grids, also selbständig den Energiefluss und -bedarf der angeschlossenen Verkehrsteilnehmer überwachende und regelnde Netze, sollen eine solche intelligente Stromverteilung ermöglichen und damit eine Energieeffizienz im Verkehr schaffen, von der konventionelle Antriebssysteme bisher nur träumen können.

Wie präsent das Thema Mobilität und Energie auch unter den Mitgliedern des Marketingclubs ist, zeigte sich deutlich in der lebhaften anschließenden Fragerunde, die letztlich aus Zeitgründen beendet werden musste. Schließlich wartete für einige glückliche Testpiloten noch eine Probefahrt mit dem neuen Porsche Panamera S E-Hybrid, der eindrucksvoll demonstriert, dass sich edles Design, starke Leistung und Sparsamkeit schon jetzt stilvoll vereinen lassen.

Über eins waren sich am Ende jedenfalls alle Anwesenden einig: Die Zukunft, auch die der Mobilität, beginnt immer im Jetzt.


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