Wo Nachrichten entstehen – ein Blick ins neue Medienzentrum der Mittelbayerischen Zeitung

mio02-2013> Marketing vor Ort

Hinter den moosgrünen Keramikkacheln und Glasflächen des neuen Medienzentrums der Mittelbayerischen Zeitung entstehen täglich die neuesten Nachrichten.

Die Welt der Medien befindet sich in einem rasanten Wandel: Neue Technologien brechen traditionelle Strukturen und Grenzen auf und bringen die Menschen immer näher zusammen.

Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach schneller, jederzeit verfügbarer Information, die im Zeitalter sozialer Netzwerke und mobiler Empfangsgeräte in Beruf wie Freizeit allgegenwärtig ist und sich längst ihren Platz in der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen gesichert hat. Diese Entwicklungen geben Verlagen die wertvolle Möglichkeit, ihr Angebot an Information und Unterhaltung immer zeitnaher und präziser an ihre jeweiligen Zielgruppen zu bringen. Die Nachrichtenwelt von heute ist vernetzt, crossmedial und liefert maßgeschneiderten Content.

Um den Anforderungen dieser elektronischen und vernetzten Zeit gerecht zu werden und gleichzeitig die Chancen, die sich daraus ergeben, am Schopf zu packen, ist die Mittelbayerische Zeitung dieses Jahr in ein neues Verlagsgebäude in der Kumpfmühler Straße umgezogen, das seit seiner Fertigstellung im Juni Passanten und Autofahrer gleichermaßen in Staunen versetzt.

Ein harmonisches Wechselspiel von verspiegelten, moosgrünen Keramikkacheln und Glasflächen verleiht der Außenansicht des frischerrichteten Gebäudes einen zarten Hauch Transparenz und Lichterspiel und trägt die Farben der Mittelbayerischen Zeitung stolz in die Welt. Am 23. September lud MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer die Mitglieder des Marketingclubs in das frischbezogene Verlagsdomizil ein und gewährte im Rahmen einer persönlichen Führung Einblick in die neue Informationszentrale, die auf 12000 Quadratmetern 320 Arbeitsplätze in fünf Stockwerken beherbergt. Erdacht wurde das neue Heim des Mittelbayerischen Verlags von Architekt Johann Spengler. Das pulsierende Herz des Gebäudes bildet der zentrale, zwei Etagen hoch aufragende Newsroom, in dem alle Fäden der Redaktionen zusammenlaufen. Von hier aus wird ein starkes Netz aus Nachrichten auf allen medialen Kanälen geknüpft, das alle On- und Offline-Leser schnell, effektiv und zuverlässig mit Neuigkeiten versorgt. Für die vollständige Übersicht zu jeder Zeit sorgen hierbei mehrere 2,40 Meter breite Monitore, über die die MZ-Redaktion innerhalb von Sekunden Einblicke in die Seiten der Printausgaben und die Inhalte der Onlinekanäle erhält und sie steuern kann. Der Onlinebereich wird künftig fest in die Arbeit aller Redaktionen integriert werden, denn wie der einleitende Vortrag von Manfred Sauerer schon betonte: Der Printbereich wird auch in Zukunft das stärkste Zugpferd in Sachen Umsatz bleiben, jedoch wäre es fatal für einen Zeitungsverlag, die technischen und medialen Möglichkeiten des Internets nicht ausreichend zu nutzen und am Puls der Zeit zu bleiben.

Von Redakteuren und Bildbearbeitern über Mitarbeiter des Servicecenters bis hin zu IT, Buchhaltung und Geschäftsleitung – im neuen Medienhaus an der Kumpfmühler Straße sind künftig alle Ressorts des Verlags am selben Ort vereint und ziehen von dort aus zentral koordiniert an einem Strang. Und wer schon selbst einen Blick auf den eindrucksvollen Nachrichtentempel und sein bienenstockhaftes Innenleben werfen durfte, dem ist schnell klar: Wie rasant das Tempo der technischen Entwicklungen im Medienbereich in Zukunft auch sein mag, die Mittelbayerische Zeitung ist ihrer Zeit immer einen Schritt voraus!


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